Bremer Malquartett - "Kunst muss nicht zum Sofa passen"

Die Malerinnen des Bremer Malquartetts Brigitte Alvardo, Susanne Fandrey-Moyer, Heidemarie Gniesmer und Doris Weinert teilen seit vielen Jahren eine gemeinsame Leidenschaft für das Malen. Die vier Freundinnen haben in verschiedenen Malkursen Grundtechniken des Malens und Zeichnens erlernt, Impulse für das eigene Hobby bekommen und sich immer weiter entwickelt. Seit vielen Jahren stellen sie ihre Werke aus. In der aktuellen Ausstellung werden die Besucher der VHS einen Querschnitt ihrer Arbeiten sehen können.

Realistische Malerei mit klassischen „Lieblingen“ wie zum Beispiel Landschaften, Blumen oder Stillleben sind die vorherrschenden Themen. Aquarelltechnik ist die beliebteste Technik, die die Freundinnen anwenden. Dadurch entstehen Farbvariationen von Wasser, Farbe, Licht und Schatten. Fantasievoll und ausdrucksstark sind aber auch die Abstraktionen, in denen die Malerinnen mit Formen, Farben, Linien und Flächen spielen und vielseitige technische Fähigkeiten zeigen.

Das eigene Ding machen, quer denken, frei im Kopf sein – diese Haltung hat die Freundinnen immer wieder für die eigenen Kompositionen inspiriert und ihre Kreativität beflügelt. Ihre Botschaft: Kunst ist das, was sich im Kopf abspielt, sie lässt sich nicht in Rahmen stecken, zähmen, sie muss nichts, und auch nicht zum Sofa passen.