Zwischen Ankommen und Anfeindungen. Postsowjetische Jüdinnen und Juden in Deutschland
Rund 220.000 Menschen sind nach dem Ende der Sowjetunion als jüdische Kontingentflüchtlinge nach Deutschland gekommen. Teil der lange Zeit als "unsichtbar" geltenden postsowjetischen Migration, sind ihre Erfahrungen seit einigen Jahren zunehmend sicht- und hörbar. Autorinnen und Autoren wie Lena Gorelik, Dmitrij Kapitelman und andere berichten in Büchern und Podcasts über ihr Ankommen, aber auch über Ablehnung und Anfeindungen nach der Emigration. Im Vortrag wird diese Entwicklung beschrieben und nach Perspektiven (postsowjetischen) jüdischen Lebens in Deutschland in Zeiten des Kriegs Russlands gegen die Ukraine und nach dem 07. Oktober 2023 gefragt.
Hans-Christian Petersen ist Osteuropahistoriker am Bundesinstitut für Kultur und Geschichte des östlichen Europa (BKGE) und Dozent an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Gemeinsam mit Jannis Panagiotidis (Wien) ist er Autor des Buches
"Antiosteuropäischer Rassismus in Deutschland. Geschichte und Gegenwart" (Verlag Beltz Juventa, 2024).
Dieser Vortrag findet in Kooperation mit dem Freundes- und Förderkreis der jüdischen Gemeinde Delmenhorst und dem Heimatverein Delmenhorst e.V. statt. Er ist gefördert durch das Bundesprogramm "Demokratie leben!" und kann kostenfrei besucht werden. Eine Anmeldung ist aus organisatorischen Gründen erforderlich.
| Kursnummer | 26A1105 |
| Beginn | Do., 23.04.2026, um 18:30 Uhr |
| Dauer | 1 Termin |
| Kursort | vhs, Am Turbinenhaus 11, Raum 02 |
| Kursleitung |
PD Dr. Hans-Christian Petersen
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| Preis | kostenfrei |
Kurstermine 1
| – | Datum | Ort |
|---|---|---|
| 1 | Donnerstag • 23.04.2026 • 18:30 - 20:00 Uhr | vhs / Raum 2 |
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