© André Willemse
Wouter Kuyper
Wouters Musik geht ins Tanzbein wie bei kaum jemand anderem. Aufgewachsen in der Balfolk-Szene hat er die Tanzmusik als Tänzer kennengelernt, und das spürt man bei seinen Auftritten unmittelbar. Sein Rhythmusgefühl führt die Tänzer:innen nahezu blind. Wouter Kuyper spielt bei Tanzveranstaltungen gewöhnlich ohne ein festes Programm und lässt sich vom Geschehen im Raum leiten. Geleitet von der Reaktion seines Publikums erzeugt er so eine wunderbare Atmosphäre. Ein Mann und sein Akkordeon, in intensiver Verbindung mit den Tänzer:innen vor ihm... Im Alter von zehn Jahren nahmen ihn seine Eltern erstmals zu einem Folkfestival mit, damals in Gooik unweit von Brüssel. Bei dieser Gelegenheit lernte er die Folkmusik kennen und entwickelte eine Sucht, unter der er bis heute "leidet". Seit dieser ersten Begegnung in Gooik tanzt Wouter bei Balfolk-Veranstaltungen und begann ein Jahr später, das Dudelsack-Spiel zu erlernen. Mit fünfzehn kam das diatonische Akkordeon hinzu. Mit 17 spielt er erstmals in einer Band. Regelmäßige Festival-Besuche und Workshops ließen das Feuer nicht ausgehen. "Ich liebe Bälle, ich liebe es zu tanzen, ich liebe Festivals wie in Gooik und St-Chartier. Die Entscheidung für das Balfolk-Repertoire war dann sehr naheliegend." Heute tourt Wouter Kuyper durch die Tanzsäle Europas, entweder Solo oder mit seinen Bands 'Wouter en de Draak', 'Geselscap Goet ende Fyn' (Alte Musik) und ebenso mit BmB, Androneda und anderen. Außer musikalischen Auftritten ist Wouter Kuyper auch seit je her musikpädagogisch tätig. Es betreibt seit fast 20 Jahren eine Musikschule bei Utrecht, wo er sowohl Akkordeon als auch Dudelsack unterrichtet. Neben grundlegenden Spieltechniken liegt sein Fokus immer darauf, Tanzende zu begleiten und den Musikern die entsprechenden Feinheiten weiterzugeben, im Spiel ihre "Story" zu vermitteln. Weitere Infos: www.wouterkuyper.nl
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